Sprache auswählen

Die Entwicklung der analogen Tontechnik begleitete Klaus Wunderlich von Beginn an in nahezu allen Bereichen. Das Aufkommen der Hammond-Orgel, die Einführung der Vinylschallplatte sowie die Etablierung der Stereotechnik mitsamt geeigneter Geräte für den Heimgebrauch markierten zu Beginn der 1960er-Jahre den Start in ein neues Zeitalter. Mit dem Übergang von der Analog- zur Digitaltechnik veränderte sich die Musikwelt ab etwa 1980 auch für Klaus Wunderlich noch einmal grundlegend.

Vinyl – das Ende der Schellackplatten Schallplatten

Ein Meilenstein in der Geschichte der Tonträger war die Erfindung der Vinylschallplatte im Jahr 1948 durch den ungarisch-amerikanischen Physiker Dr. Peter Carl Goldmark. Im selben Jahr stellte die US-Plattenfirma Columbia die erste Kunststoffplatte mit Mikrorille und 33⅓ Umdrehungen pro Minute vor. Diese 30-Zentimeter-Platte wurde als long playing record, oder in deutscher Übersetzung als Langspielplatte (LP), bezeichnet.

Stereo Anlage  Stereo

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gehörte ein Radio zur Standardausstattung deutscher Wohnzimmer. Wer etwas auf sich hielt, besass zusätzlich ein Tonbandgerät, mit dem Radiosendungen und darin enthaltene Musik aufgezeichnet werden konnten. Im wirtschaftlichen Aufschwung der 1950er-Jahre wurden Radiogeräte zunehmend durch Kombinationen aus Radio und Plattenspieler ersetzt.

Das Studio von Klaus Wunderlich  Studio

Klaus Wunderlich hat die Entwicklung der Tonstudiotechnik nicht nur miterlebt, sondern auch aktiv mitgestaltet. Bereits während seines Engagements im „Simpl“ (siehe Biografie) experimentierte er mit Tonbandgeräten der Firma Grundig und realisierte mithilfe von Überspielungen erste Mehrspuraufnahmen.

Hier eine sehr gute Zusammenstellung der Entwicklung der Tonaufzeichnung
 Geschichte der Tonaufzeichnung